Stundenzettel-Vorlage zum Herunterladen – Excel und PDF

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Hände legen am Schreibtisch einen leeren ausgedruckten Stundenzettel auf ein Klemmbrett. KI-generiert

Ein Stundenzettel hält fest, wer an welchem Tag von wann bis wann gearbeitet hat, wie lange die Pause war und wie viele Stunden daraus folgen. Die Vorlage unten enthält genau diese Spalten – als Excel-Datei, die Arbeitszeit und Dezimalstunden selbst berechnet, und als PDF zum Ausdrucken. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Vorlage herunterladen

Beide Dateien sind für einen Monat und eine Person ausgelegt: 31 Zeilen, Summenzeile, Unterschriftsfelder. Das PDF passt auf ein Blatt A4 quer.

  • Excel (.xlsx): rechnet Arbeitszeit, Dezimalstunden und Monatssumme automatisch
  • PDF: leeres Raster zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen
  • Spalten: Datum, Tag, Beginn, Ende, Pause, Arbeitszeit, Dezimalstunden, Projekt/Tätigkeit, Bemerkung
  • Kopfzeile für Betrieb, Name und Monat – ohne diese Angaben ist ein Zettel nicht zuzuordnen

Excel-Vorlage herunterladen (10 KB) PDF zum Ausdrucken (28 KB)

Kostenlos und ohne Anmeldung. Sie dürfen die Vorlage im Betrieb verwenden und anpassen.

Was auf einen Stundenzettel gehört

Der Kern sind drei Angaben je Tag: Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit. Alles andere auf dem Blatt dient entweder der Zuordnung – wer, welcher Betrieb, welcher Monat – oder Ihrer eigenen Auswertung.

Was auf dem Blatt steht und wofür
Angabe Wofür Weglassen?
Name der beschäftigten Person Ohne sie gehört das Blatt zu niemandem nein
Betrieb und Monat Ordnet das Blatt einem Arbeitgeber und Zeitraum zu nein
Datum Eine Zeile je Arbeitstag nein
Beginn und Ende Aus der Spanne entsteht die Dauer nein
Pause Wird von der Spanne abgezogen nein
Dauer der Arbeitszeit Das Ergebnis; die Tabelle rechnet es aus nein
Projekt, Tätigkeit, Bemerkung Für Nachkalkulation und Kundennachweis ja, wenn Sie danach nicht auswerten
Unterschriften Halten fest, dass beide Seiten dieselbe Zahl gesehen haben ja, üblich sind sie trotzdem

Die Pausenzeiten sind der Punkt, an dem selbstgebaute Zettel am häufigsten scheitern: Wer nur Beginn und Ende notiert, weist rechnerisch mehr Arbeitszeit aus, als tatsächlich geleistet wurde. Über einen Monat summiert sich das auf Stunden, die niemand gearbeitet hat – und wer das später bemerkt, kann es nicht mehr auseinanderrechnen.

Die Vorlage richtig ausfüllen

In der Excel-Datei tragen Sie nur vier Dinge ein: Datum, Beginn, Ende und die Pause in Minuten. Wochentag, Arbeitszeit, Dezimalstunden und die Monatssumme entstehen daraus von selbst. Im PDF rechnen Sie die Dauer von Hand.

  1. Kopf ausfüllen. Betrieb, Name der beschäftigten Person, Monat und Jahr. Ohne diese drei Angaben ist ein Stundenzettel im Zweifel wertlos – ein loses Blatt mit Uhrzeiten beweist nichts.
  2. Uhrzeiten im Format 08:00 eintragen. Nicht „8 Uhr“ und nicht „8,5“. Excel erkennt nur echte Uhrzeiten als solche; alles andere wird als Text behandelt und lässt jede Formel ins Leere laufen.
  3. Pause in Minuten. 30, nicht 0:30. Die Vorlage rechnet die Minuten selbst in Stunden um.
  4. Täglich oder wöchentlich eintragen, nicht monatlich. Was am Monatsende rekonstruiert wird, ist geschätzt, nicht erfasst – und die Schätzung fällt regelmäßig zulasten dessen aus, der sich erinnern soll.
  5. Am Monatsende gegenzeichnen. Beide Unterschriften halten fest, dass Beschäftigte und Vorgesetzte dieselbe Zahl gesehen haben.

Wie die Tabelle rechnet

Die Excel-Vorlage benutzt drei Formeln. Sie sind bewusst so gebaut, dass sie auch mit Nachtschichten und mit leeren Zeilen umgehen – die beiden Stellen, an denen selbstgebaute Tabellen typischerweise Fehler zeigen.

Die Formeln der Vorlage
Spalte Formel Wofür
Arbeitszeit =MOD(Ende-Beginn;1)-Pause/1440 Dauer, auch über Mitternacht hinweg
Dezimalstunden =Arbeitszeit*24 7:45 wird zu 7,75 – die Form für die Lohnabrechnung
Summe =SUMME(Bereich), Format [h]:mm Zählt über 24 Stunden hinaus weiter

Warum das nicht selbstverständlich ist: Ende-Beginn ergibt bei einer Schicht von 22:00 bis 06:00 einen negativen Wert, und Excel zeigt dann ########. MOD löst das. Und eine als h:mm formatierte Summenzelle beginnt nach 24 Stunden wieder bei null – die eckigen Klammern in [h]:mm verhindern genau das. Beide Fälle und weitere Formeln erklärt der Beitrag Zeiterfassung in Excel.

Papier oder Datei?

Beides führt zu demselben Blatt. Die Entscheidung fällt nach dem Alltag: danach, ob am Arbeitsplatz ein Rechner steht und ob am Monatsende weitergerechnet wird.

Wofür sich welche Form eignet
PDF auf Papier Excel-Datei
Gut, wenn am Arbeitsplatz kein Rechner steht am Monatsende weitergerechnet wird
Rechnen von Hand, fehleranfällig automatisch
Zusammenführen abtippen kopieren
Schwachstelle Blätter gehen verloren Datei liegt auf einem Rechner, mehrere Stände

Einsammeln und durchsehen

Ein Stundenzettel, den niemand ansieht, fällt erst auf, wenn jemand danach fragt – und dann ist die Lücke nicht mehr zu schließen. Was hilft, ist ein fester Termin: der erste Werktag des Monats, an dem die Blätter des Vormonats zusammenkommen.

Durchsehen heißt nicht nachrechnen. Es genügt der Blick auf drei Dinge: Fehlt ein Arbeitstag? Steht überall eine Pause? Ist der Kopf ausgefüllt? Wer das monatlich macht, hat am Jahresende nichts zu rekonstruieren. Abgelegt wird je Person und Jahr – mehr Ordnung braucht es nicht, weniger reicht nicht.

Fünf Fehler, die immer wieder vorkommen

Die häufigsten Mängel an Stundenzetteln sind Nachlässigkeiten, keine schwierigen Fälle – und alle fünf lassen sich in einer Minute abstellen.

  • Erst am Monatsende ausgefüllt. Das ist keine Aufzeichnung, sondern eine Erinnerung an vier Wochen – und die ist nachweislich schlecht.
  • Pausen weggelassen. Weist mehr Arbeitszeit aus, als geleistet wurde, und lässt sich später nicht mehr auseinanderrechnen.
  • Nur die Dauer notiert. „8 Stunden“ sagt nicht, wann sie lagen – damit ist die Zahl nicht überprüfbar, auch nicht für den, der sie notiert hat.
  • Kein Name, kein Monat. Ein loses Blatt mit Uhrzeiten gehört zu niemandem.
  • Niemand sieht es an. Ohne festen Termin bleiben Lücken stehen, bis sie jemand braucht.

Wann eine Vorlage nicht mehr reicht

Solange eine Person ihre Zeiten für sich festhält, ist eine Vorlage das angemessene Werkzeug. Sie stößt an ihre Grenze, sobald mehrere Menschen dieselbe Datei brauchen: Dann gibt es Stände, Kopien und am Monatsende eine Stunde Zusammenführen.

Ein zweiter Punkt betrifft die Nachvollziehbarkeit. Eine Excel-Datei lässt sich nachträglich ändern, ohne dass es jemandem auffällt. Für die laufende Erfassung im Betrieb ist das kein Ausschlusskriterium, aber es ist der Grund, warum größere Betriebe davon abkommen. Wo die Grenze im Einzelfall liegt, steht in Zeiterfassung statt Excel.

Häufige Fragen

Was muss auf einem Stundenzettel stehen?

Wer gearbeitet hat, an welchem Tag, von wann bis wann, wie lange die Pause war und wie viele Stunden daraus folgen. Dazu der Betrieb und der Zeitraum, damit das Blatt zuzuordnen ist. Alles Weitere – Projekt, Tätigkeit, Bemerkung – ist freiwillig und dient Ihrer eigenen Auswertung.

Papier oder Excel-Datei – was ist besser?

Beides führt zu demselben Blatt; die Frage entscheidet der Alltag. Papier passt dort, wo am Arbeitsplatz kein Rechner steht, geht aber verloren und muss abgetippt werden. Die Excel-Datei rechnet selbst und lässt sich weiterverarbeiten, liegt dafür auf einem Rechner und neigt zu mehreren Ständen.

Wann sollte der Stundenzettel ausgefüllt werden?

Täglich oder wöchentlich, nicht am Monatsende. Was rückwirkend aufgeschrieben wird, ist eine Erinnerung an vier Wochen – und die ist nachweislich schlecht. Ein fester Termin am Monatsanfang, an dem die Blätter des Vormonats zusammenkommen, kostet zehn Minuten und erspart das Rekonstruieren.

Wie kommt die Excel-Vorlage auf die Dezimalstunden?

Excel speichert Uhrzeiten als Bruchteile eines Tages; die Vorlage multipliziert die Arbeitszeit mit 24 und erhält so die Dezimalstunden. 7 Stunden 45 Minuten stehen dann als 7,75 in der Spalte – ohne dass jemand Minuten durch 60 teilen muss.

Warum gehört die Pause unbedingt auf den Zettel?

Weil ohne sie die Spanne zwischen Beginn und Ende als Arbeitszeit dasteht. Über einen Monat summiert sich das auf Stunden, die niemand gearbeitet hat, und wer es später bemerkt, kann es nicht mehr auseinanderrechnen. Die Vorlage zieht die Pause automatisch ab – eingetragen wird sie in Minuten, also 30 statt 0:30.

Wann reicht eine Vorlage nicht mehr?

Solange eine Person ihre Zeiten für sich festhält, ist eine Vorlage das angemessene Werkzeug. Sie stößt an ihre Grenze, sobald mehrere Menschen dieselbe Datei brauchen: Dann gibt es Stände, Kopien und am Monatsende eine Stunde Zusammenführen.

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