Überstunden-Rechner: Saldo und Stundensatz

Geleistete Stunden gegen die vereinbarte Arbeitszeit – der Rechner zeigt den Saldo in Plus- oder Minusstunden. Mit einem Monatsgehalt dazu rechnet er auch den Stundensatz und den Wert des Saldos aus.

Als Zahl (186) oder als Stunden und Minuten (186:30).
Nur nötig, wenn der Saldo auch in Euro erscheinen soll.

Beispiel: 186 geleistete Stunden in einem Monat bei 40 Wochenstunden ergeben einen Saldo von +12,67 Stunden – bei 3.000 € Gehalt sind das 219,23 €.

Wie der Saldo entsteht

Geleistete Zeit minus geschuldete Zeit, beides für denselben Zeitraum. Die geleistete Zeit steht in der Zeiterfassung, die geschuldete ergibt sich aus den vereinbarten Wochenstunden.

Für einen Monat rechnet der Rechner Wochenstunden × 13 ÷ 3 – bei 40 Stunden also 173,33. Das ist ein Jahresdurchschnitt, kein Kalenderwert: Ein einzelner Monat hat mal 20, mal 23 Arbeitstage. Wer taggenau rechnen will, nimmt die tatsächlichen Arbeitstage mal die Tagesarbeitszeit; wie viele Arbeitstage ein Zeitraum hat, sagt der Arbeitstage-Rechner. Mischen sollte man beide Wege nicht, sonst schwankt der Saldo ohne Grund.

Vom Monatsgehalt zum Stundensatz

Monatsgehalt × 12 ÷ 52 ÷ Wochenstunden. Bei 3.000 € und 40 Stunden sind das 17,31 € je Stunde.

Die Rechnung geht über das ganze Jahr. Wer stattdessen durch vier Wochen teilt, rechnet mit 48 statt 52 Wochen und kommt rund acht Prozent zu hoch heraus. Die gebräuchliche Kurzform × 3 ÷ 13 ÷ Wochenstunden führt zum selben Ergebnis.

Bei Teilzeit wird mit den vereinbarten Wochenstunden gerechnet, nicht mit denen einer Vollzeitstelle: 2.000 € bei 20 Stunden ergeben 23,08 € – geteilt durch 40 kämen 11,54 € heraus, also die Hälfte. Denselben Fehler macht man leicht bei der Soll-Zahl.

Was der Rechner nicht beantwortet

Ob die Stunden ausgezahlt, abgefeiert oder gar nicht ausgeglichen werden. Das steht in dem, was Sie vereinbart haben – der Rechner kennt Ihren Vertrag nicht und trifft dazu keine Aussage.

Was er liefert, ist die Zahl, über die man dann spricht. Den Rechenweg im Einzelnen erklärt Überstunden berechnen; wie ein Zeitkonto den Saldo über Monate führt, steht in Arbeitszeitkonto.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Stundensaldo?

Geleistete Zeit minus geschuldete Zeit, beides für denselben Zeitraum und in Dezimalstunden. Die geleistete Zeit steht in der Zeiterfassung, die geschuldete ergibt sich aus der vereinbarten Wochenarbeitszeit.

Wie viele Stunden hat ein Monat bei 40 Wochenstunden?

Im Durchschnitt 173,33 – Wochenstunden mal 13 geteilt durch 3. Bei 30 Wochenstunden sind es 130, bei 20 Stunden 86,67. Das ist ein Jahresdurchschnitt; ein einzelner Kalendermonat hat mal 20, mal 23 Arbeitstage.

Wie komme ich vom Monatsgehalt auf den Stundensatz?

Monatsgehalt mal zwölf, geteilt durch 52 Wochen und durch die vereinbarten Wochenstunden. Bei 3.000 € und 40 Stunden sind das 17,31 € je Stunde. Wer stattdessen durch vier Wochen teilt, rechnet mit 48 statt 52 Wochen im Jahr und kommt rund acht Prozent zu hoch heraus.

Warum wird bei Teilzeit oft falsch gerechnet?

Weil versehentlich durch die Vollzeitstunden geteilt wird. 2.000 € bei 20 Wochenstunden ergeben 23,08 € je Stunde – geteilt durch 40 kämen 11,54 € heraus, also die Hälfte. Dasselbe gilt für die Soll-Zahl: 86,67 Stunden im Monat, nicht 173,33.

Sagt der Rechner, ob mir die Stunden bezahlt werden?

Nein, er rechnet nur. Ob und wie ein Saldo ausgeglichen wird, steht in dem, was Sie vereinbart haben – der Rechner kennt Ihren Vertrag nicht und trifft dazu keine Aussage.

Die Ist-Zahl kommt aus der Erfassung – nicht aus der Erinnerung.

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